Umfragen
0 geprüfte Bots in dieser Kategorie.
Was Umfrage-Bots übernehmen
Ein Umfrage-Bot stellt eine Frage mit Antwortmöglichkeiten und zählt aus. Das klingt klein, entscheidet aber darüber, ob ein Server Entscheidungen trifft oder darüber diskutiert, ohne je zu entscheiden.
Discord hat 2024 eine eigene Umfragefunktion bekommen. Für die meisten Fälle reicht sie: eine Frage, bis zu zehn Antworten, eine Laufzeit, ein Ergebnis. Wenn sie reicht, nimm sie — sie kostet keine Berechtigung, keinen fremden Dienst und keine Wartung. Ein Bot lohnt sich für genau die Fälle, die sie nicht abdeckt.
Wann ein Bot wirklich hilft
Anonyme Abstimmungen. Discords Umfragen zeigen, wer wie gestimmt hat. Bei Personalfragen, Regeländerungen und allem Unangenehmen verzerrt das die Antworten. Ein Bot mit geheimer Abstimmung liefert ehrlichere Ergebnisse.
Rangfolgen statt Kreuze. Wer aus fünf Terminen den besten sucht, will nicht ein Kreuz, sondern eine Reihenfolge. Bots mit Rangwahl oder Zustimmungswahl finden Mehrheiten, die eine einfache Abstimmung übersieht.
Beschränkung auf Berechtigte. Nur Mitglieder ab Stufe 5, nur Personen mit einer bestimmten Rolle, nur wer seit dreißig Tagen dabei ist. Ohne diese Grenze entscheidet, wer gerade einen Zweitaccount hat.
Termine finden. Eine Terminumfrage über zwei Wochen ist etwas anderes als eine Ja-Nein-Frage. Spezialisierte Bots zeigen ein Raster statt einer Liste.
Ergebnisse, die bleiben. Wenn Abstimmungen etwas bedeuten, brauchst du sie später wieder. Prüfe, ob es ein Archiv oder einen Export gibt.
Berechtigungen: was nötig ist und was nicht
Sehr wenig: Nachrichten senden, Nachrichtenverlauf lesen, Reaktionen hinzufügen für reaktionsbasierte Umfragen und Externe Emojis nutzen. Bots mit Schaltflächen brauchen nicht einmal die Reaktionen.
Nicht nötig sind Nachrichten verwalten, Rollen verwalten, Kanäle verwalten und Administrator. Diese Kategorie ist die anspruchsloseste im ganzen Verzeichnis; jede darüber hinausgehende Anforderung sollte begründet sein.
Ein Detail mit Wirkung: Wenn eine Umfrage anonym sein soll, muss der Bot die Stimmen speichern, statt sie öffentlich zu zählen. Damit weiß der Anbieter, wer wie gestimmt hat, auch wenn dein Server es nicht weiß. Bei heiklen Fragen ist das der Unterschied zwischen anonym und nur unsichtbar.
Typische Fehlgriffe
Der erste ist die Abstimmung ohne Frist. Eine Umfrage, die nie schließt, wird nie ausgewertet. Setze eine Laufzeit, bevor du sie startest.
Der zweite sind zu viele Antwortmöglichkeiten. Ab etwa sechs Optionen verteilen sich die Stimmen so, dass keine Mehrheit entsteht — und die Entscheidung liegt danach doch wieder bei dir.
Der dritte ist eine Abstimmung über etwas, das nicht zur Abstimmung steht. Wenn du das Ergebnis ohnehin nicht umsetzen willst, frag nicht. Nichts kostet mehr Vertrauen als eine Umfrage, deren Ergebnis ignoriert wird.