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1 geprüfte Bots in dieser Kategorie.
Ein Moderations-Bot ist das Werkzeug, mit dem ein Team Regeln durchsetzt, ohne rund um die Uhr online zu sein. Er verwarnt, stummschaltet, entfernt und protokolliert — und er tut das nach Regeln, die vorher feststehen, statt nach der Tagesform der Person, die gerade da ist.
Der praktische Nutzen zeigt sich in zwei Situationen. Die erste ist der einzelne Störer: jemand beleidigt, jemand spammt Werbung, jemand testet aus, wie weit er gehen kann. Hier zählt, wie schnell eine Verwarnung sitzt und ob sie beim nächsten Mal nachvollziehbar ist. Die zweite ist der koordinierte Angriff, bei dem in wenigen Minuten hunderte Konten beitreten. Dagegen hilft kein Mensch, sondern nur eine Regel, die vorher da war.
Das Protokoll. Ein Moderations-Bot ohne durchsuchbares Protokoll ist ein Bot, der Entscheidungen trifft, die niemand später prüfen kann. Achte darauf, dass jede Aktion mit Grund, ausführender Person und Zeitpunkt in einem Kanal landet — und dass sich die Vorgeschichte eines Mitglieds mit einem Befehl abrufen lässt. Streit im Team entsteht fast immer daran, dass niemand mehr weiß, was beim letzten Mal vereinbart wurde.
Abgestufte Maßnahmen. Verwarnung, Timeout, Kick, Bann sind vier verschiedene Antworten, und ein guter Bot lässt dich festlegen, wann welche greift. Ein Bot, der nur bannen kann, führt dazu, dass Kleinigkeiten entweder ignoriert oder überzogen bestraft werden.
Automod mit Ausnahmen. Wortfilter, Einladungssperren und Spam-Erkennung sind nützlich, aber sie treffen zuverlässig auch die falschen. Prüfe, ob sich Kanäle, Rollen und einzelne Mitglieder ausnehmen lassen. Ein Filter ohne Ausnahmen wird nach zwei Wochen abgeschaltet.
Discords eigene Werkzeuge. Discord bringt AutoMod, Timeouts und Verifizierungsstufen selbst mit. Ein guter Bot ersetzt das nicht, sondern setzt darauf auf. Wenn ein Bot dich drängt, Discords Timeout durch eine eigene Stummschaltungsrolle zu ersetzen, ist das ein Rückschritt: die Rolle wirkt nicht in Sprachkanälen und verschwindet beim Neubeitritt.
Moderation braucht echte Rechte, und das ist der Grund, warum gerade hier genau hinzusehen ist. Nötig sind in der Regel Mitglieder kicken, Mitglieder bannen, Mitglieder moderieren für Timeouts, Nachrichten verwalten zum Löschen und Audit-Log einsehen, damit der Bot fremde Aktionen mitschreiben kann.
Nicht nötig ist Administrator. Diese eine Berechtigung schließt alle anderen ein, auch Server verwalten, Rollen verwalten und Webhooks verwalten. Wer sie vergibt, gibt die Kontrolle über den Server vollständig ab — an den Bot und an jeden, der dessen Token in die Hände bekommt. Ein Moderations-Bot, der ohne Administrator nicht startet, hat ein Problem mit seiner eigenen Konfiguration, nicht du mit deinem Server.
Ebenfalls kritisch ist Rollen verwalten. Der Bot kann damit nur Rollen vergeben, die unter seiner eigenen stehen — schiebe seine Rolle also so weit nach unten, wie es geht, und in jedem Fall unter die eures Teams.
Der häufigste ist der Bot mit dem größten Funktionsumfang. Ein Werkzeug, das gleichzeitig moderiert, Musik abspielt, Level vergibt und Tickets öffnet, braucht die Summe aller dieser Rechte — und fällt bei einer Störung in allen Bereichen gleichzeitig aus.
Der zweithäufigste ist der ungetestete Automod. Filterlisten werden einmal eingerichtet und nie wieder angesehen, bis sich jemand beschwert, dass ein harmloses Wort gesperrt ist. Richte den Filter zuerst im Meldemodus ein: er schreibt mit, was er täte, greift aber nicht ein. Nach einer Woche weißt du, was er wirklich trifft.
Der dritte ist fehlende Redundanz. Ein einzelner Bot, der die gesamte Moderation trägt, ist ein einzelner Ausfallpunkt. Halte die wichtigsten Rechte auch bei Menschen, und übe einmal, was passiert, wenn der Bot offline geht.

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